Unsere Konzept von Qualität

  • Qualität in der Pflege ist nicht das Ergebnis einen technischen Qualitätssicherungensprozesses, sondern sie ist in unseren Häusern das Ergebnis eines wertschätzenden Miteinanders von Mitarbeitern und Hospitalstiftung. 
  • Deshalb arbeitet das unser Qualitätsmanagement sehr eng mit den Mitarbeitern/-innen in der Pflege zusammen. Gemeinsam wollen wir ein hohes Niveau in der Dienstleistungsqualität sicherstellen und Arbeitsabläufe kontinuierlich verbessern. 
  • Durch Qualität und Innovation schaffen wir eine sichere Zukunft für die Bewohner und unsere Stiftung. 
  • Unsere eigenen hohen Qualitätsstandards entwickeln sich dabei stetig weiter und orientieren sich an den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und an den Anforderungen, die unter anderem von den Pflegekassen und der Heimaufsicht vorgegeben werden. 

Unser Pflegeleitbild

Seniorenzentrum St. Albert Zusmarshausen

Der Mensch steht im Zentrum unseres Handelns. Wir begegnen jedem mit Respekt, Würde und Vertrauen. Grundlage unseres Pflegeleitbildes bildet die „Europäische Charta über Rechte und Freiheit älterer Menschen in Heimen“:

  • Recht auf Würde und Achtung: In unseren Häusern sollen stets alle Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Würde und Achtung aller Bewohner, Gäste und Mitarbeiter gewahrt wird. Jeder hat ein Recht darauf, geachtet und in seiner Person ernst genommen zu werden.
  • Recht auf Selbstbestimmung: Jeder Bewohner unserer Einrichtungen hat ein Recht auf größtmögliche Selbstbestimmung.
  • Recht auf Information: Alle Bewohner, Gäste und Mitarbeiter der Häuser haben das Recht, über alle sie betreffenden Dinge ausführlich, verständlich und rechtzeitig informiert zu werden.
  • Recht auf Gleichbehandlung: Das Leben in unseren Einrichtungen hat stets frei von Diskriminierung jeder Art zu sein.
    Recht auf Sicherheit: Sicherheit für Leib und Leben hat oberste Priorität.
    Recht auf qualifizierte Dienstleistung: Unsere Dienstleistungen sollen stets auf einem Niveau angeboten werden, das dem neuesten Stand aus Wissenschaft und Praxis entspricht.
    Recht auf Persönlichkeit: Die Entwicklung der Persönlichkeit ist von allen Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen zu respektieren.

Grundlage unserer pflegerischen Arbeit ist die ganzheitliche Versorgung der Bewohner unter Einbeziehung ihrer individuellen, kulturellen, religiösen und sozialen Bedürfnisse und unter Berücksichtigung ihrer Umgebung. Unser Ziel ist es, auf die individuelle und biographische Lebenserfahrung jedes einzelnen Bewohners einzugehen und unsere Pflege darauf auszurichten.

Organisationsstruktur der Hospitalstiftung nach der Säkularisation

Die Stiftung hatte folgende Organe:

  • operative Leitung: Spitalpfleger bzw. Spitalverwalter
  • Vorstand –> engerer Verwaltungsausschuss besteht aus drei Personen (Bürger aus der Gegend, diese sind weder Funktionsträger in der Kirche noch in der Gebietskörperschaften) der engerer Verwaltungsausschuss wird vom großen Verwaltungsausschuss gewählt. 
  • Aufsichtsrat –> großen Verwaltungsausschuss besteht aus zehn Mitgliedern. Neun von ihnen werden von den umliegenden Landgerichten bestellt (Diese bestellten Bürger, diese sind weder Funktionsträger in der Kirche noch in den Gebietskörperschaften). Ein Vertreter wird vom Domkapitel Augsburg entsandt.
  • Stiftungszweck ist breiter gefasst als in der aktuellen Satzung.

Kernaussagen des Stiftungsbriefes

Der Stiftungsbrief hat folgende Kernaussagen:

lokale Einschränkung auf den Amtsbezirk in Bezug auf Rechtsprechung (Jurisdiktion) —> weltliche Herrschaft des Bischofs bzw. Domkapitels

Heinrich von Knöringen wird als Notar und Grundherr tätig, nicht als Bischof im kirchlichen Sinn —> Stiftungszweck: dass darin auf ewige Zeiten das Gastrecht für Arme und Bedürftige und für andere beklagenswerte Personen  und deren Ernährung und Unterstützung eingehalten werden muss.

Das Domkapitel erhält die Verwaltung der Stiftung in seiner Eigenschaft als Grundherr und nicht als kirchliche Einrichtung —> Diese Aufgaben nehmen heute die Gebietskörperschaften war.

Ewigkeitsgarantie des Heinrich von Knöringen in seiner Eigenschaft als Fürst und nicht als Bischof