Theater fürs Spital

Benefizveranstaltung unter dem Motto „Theater fürs Spital“ wird am Donnerstag 11.04. um 20.00 im Schützenheim Ried der Schwank “ Frühlingserwachen oder auf gute Nachbarschaft“ gegeben.

Karten gibts unter: Tel 08236/824 (10.00-16.00 & 19.30-20.00)


Unsere Konzept von Qualität

  • Qualität in der Pflege ist nicht das Ergebnis einen technischen Qualitätssicherungensprozesses, sondern sie ist in unseren Häusern das Ergebnis eines wertschätzenden Miteinanders von Mitarbeitern und Hospitalstiftung. 
  • Deshalb arbeitet das unser Qualitätsmanagement sehr eng mit den Mitarbeitern/-innen in der Pflege zusammen. Gemeinsam wollen wir ein hohes Niveau in der Dienstleistungsqualität sicherstellen und Arbeitsabläufe kontinuierlich verbessern. 
  • Durch Qualität und Innovation schaffen wir eine sichere Zukunft für die Bewohner und unsere Stiftung. 
  • Unsere eigenen hohen Qualitätsstandards entwickeln sich dabei stetig weiter und orientieren sich an den neuesten pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen und an den Anforderungen, die unter anderem von den Pflegekassen und der Heimaufsicht vorgegeben werden. 

Unser Pflegeleitbild

Seniorenzentrum St. Albert Zusmarshausen

Der Mensch steht im Zentrum unseres Handelns. Wir begegnen jedem mit Respekt, Würde und Vertrauen. Grundlage unseres Pflegeleitbildes bildet die „Europäische Charta über Rechte und Freiheit älterer Menschen in Heimen“:

  • Recht auf Würde und Achtung: In unseren Häusern sollen stets alle Voraussetzungen dafür geschaffen werden, dass die Würde und Achtung aller Bewohner, Gäste und Mitarbeiter gewahrt wird. Jeder hat ein Recht darauf, geachtet und in seiner Person ernst genommen zu werden.
  • Recht auf Selbstbestimmung: Jeder Bewohner unserer Einrichtungen hat ein Recht auf größtmögliche Selbstbestimmung.
  • Recht auf Information: Alle Bewohner, Gäste und Mitarbeiter der Häuser haben das Recht, über alle sie betreffenden Dinge ausführlich, verständlich und rechtzeitig informiert zu werden.
  • Recht auf Gleichbehandlung: Das Leben in unseren Einrichtungen hat stets frei von Diskriminierung jeder Art zu sein.
    Recht auf Sicherheit: Sicherheit für Leib und Leben hat oberste Priorität.
    Recht auf qualifizierte Dienstleistung: Unsere Dienstleistungen sollen stets auf einem Niveau angeboten werden, das dem neuesten Stand aus Wissenschaft und Praxis entspricht.
    Recht auf Persönlichkeit: Die Entwicklung der Persönlichkeit ist von allen Bewohnern, Mitarbeitern und Gästen zu respektieren.

Grundlage unserer pflegerischen Arbeit ist die ganzheitliche Versorgung der Bewohner unter Einbeziehung ihrer individuellen, kulturellen, religiösen und sozialen Bedürfnisse und unter Berücksichtigung ihrer Umgebung. Unser Ziel ist es, auf die individuelle und biographische Lebenserfahrung jedes einzelnen Bewohners einzugehen und unsere Pflege darauf auszurichten.

Organisationsstruktur der Hospitalstiftung nach der Säkularisation

Die Stiftung hatte folgende Organe:

  • operative Leitung: Spitalpfleger bzw. Spitalverwalter
  • Vorstand –> engerer Verwaltungsausschuss besteht aus drei Personen (Bürger aus der Gegend, diese sind weder Funktionsträger in der Kirche noch in der Gebietskörperschaften) der engerer Verwaltungsausschuss wird vom großen Verwaltungsausschuss gewählt. 
  • Aufsichtsrat –> großen Verwaltungsausschuss besteht aus zehn Mitgliedern. Neun von ihnen werden von den umliegenden Landgerichten bestellt (Diese bestellten Bürger, diese sind weder Funktionsträger in der Kirche noch in den Gebietskörperschaften). Ein Vertreter wird vom Domkapitel Augsburg entsandt.
  • Stiftungszweck ist breiter gefasst als in der aktuellen Satzung.

Kernaussagen des Stiftungsbriefes

Der Stiftungsbrief hat folgende Kernaussagen:

lokale Einschränkung auf den Amtsbezirk in Bezug auf Rechtsprechung (Jurisdiktion) —> weltliche Herrschaft des Bischofs bzw. Domkapitels

Heinrich von Knöringen wird als Notar und Grundherr tätig, nicht als Bischof im kirchlichen Sinn —> Stiftungszweck: dass darin auf ewige Zeiten das Gastrecht für Arme und Bedürftige und für andere beklagenswerte Personen  und deren Ernährung und Unterstützung eingehalten werden muss.

Das Domkapitel erhält die Verwaltung der Stiftung in seiner Eigenschaft als Grundherr und nicht als kirchliche Einrichtung —> Diese Aufgaben nehmen heute die Gebietskörperschaften war.

Ewigkeitsgarantie des Heinrich von Knöringen in seiner Eigenschaft als Fürst und nicht als Bischof

Förderverein Bündnis Hospital Dinkelscherben-Zusmarshausen e.V.

Ausgangspunkt

Wir sind Johannes Hieronymus Stor von Ostrach und dessen Hospitalstiftung verpflichtet.

Er schreibt in dem Stiftungsbrief 1605:

„dass darin auf ewige Zeiten das Gastrecht für Arme und Bedürftige und für andere beklagenswerte Personen  und deren Ernährung und Unterstützung eingehalten werden muss“

Johannes Hieronymus Stor von Ostrach

Diesen Stiftungszweck möchte der Verein „Förderverein Bündnis Hospital Dinkelscherben-Zusmarshausen e.V.“ unterstützen. Zweck des Vereins ist die Förderung der Altenhilfe 

sowie die Förderung des Wohlfahrtswesens, durch die finanzielle und ideelle Förderung des Seniorenheims Dinkelscherbens sowie des Seniorenheims St. Albert in Zusmarshausen.

Treffen des Bündnis Hospital Dinkelscherben-Zusmarshausen mit Vertretern aus Politik und dem Patienten- Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung Herr Dr. Peter Bauer.

Wir treten für folgende Ziele ein:

Für uns stehen die Bewohner, Mitarbeiter  und  der geordnete operative Betrieb im Mittelpunkt.

Wir wollen kurzfristig:

  • Wir wollen die Renovierung/Sanierung und die Erweiterung von Altenpflegeeinrichtungen in Dinkelscherben und Zusmarshausen unter dem Dach der Hospitalstiftung vornehmen. 
  • Wir wollen Versorgungsangebote im Bereich der Demenzpflege und palliative Versorgungsangebote auf den Weg bringen und damit  die Hospitalstiftung zukunftsfähig machen.
  • Wir wollen dafür eintreten, ehrenamtliche Aktivitäten und Aktivierung des bürgerschaftlichen Engagements im Bereich der Altenhilfe in Dinkelscherben und Zusmarshausen auszubauen und beispielgebende Konzepte für die Region zu entwickeln. Wir wollen selbständiges, eigenverantwortliches Engagements fördern.

Mittelfristig ist für uns wichtig:

  • Wir wollen die Aus- und Weiterbildung in den Pflegeberufen fördern und überregionale Bildungsangebote in der Pflege schaffen.
  • Wir wollen im Bereich des Gesundheitsmanagements tätig werden und Beratungsangebote im Feld der Seniorenhilfe schaffen.
  • Wir treten für nachhaltiges Handeln im Bereich des Betriebs, der Renovierung/Sanierung und des Neubaus ein.
  • Wir wollen die wissenschaftliche Begleitung und Qualitätssicherung (Evaluation) unserer Aktivitäten fördern, um die Qualität unserer Arbeit zu sichern und um die Übertragbarkeit unserer Konzepte zu gewährleisten.
  • Wir treten für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in den Einrichtungen der Hospitalstiftung ein.
  • Wir möchten Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderungen in der Hospitalstiftung schaffen.

Langfristig wollen wir:

  • Wir wollen uns für innovative Pflege- und Wohnkonzepte mit überregionaler Bedeutung im Bereich der vollstationären Pflegeangebote in den bestehenden Senioreneinrichtungen in Dinkelscherben und Zusmarshausen der Hospitalstiftung einsetzen.
  • Wir wollen uns für innovative Konzepte und teilstationäre Pflegeservices, Kurzzeitpflege, Verhinderungspflege, unter dem Dach der Hospitalstiftung einsetzen.
  • Wir wollen betreutes Wohnen, Mehrgenerationenhäuser und neue Wohnformen, wohnortbezogene Betreuungs- und Versorgungsangebote, (z.B. Quartierskonzepte, Nachbarschaftshilfen, Selbsthilfen, niedrigschwellige Angebote, Besuchsgruppen, ehrenamtliches Engagement ) fördern.

Wer wir sind & Wie wir arbeiten

  • Auf Initiative von Josef Guggemos wurde am 31.01.2019 der „Förderverein Bündnis Hospital-Dinkelscherben-Zusmarshausen“ gegründet mit dem Zweck der Förderung von Altenhilfe und der Unterstützung von Einrichtungen und Initiativen für hilfsbedürftige Personen. Der Verein ist in das Vereinsregister eingetragen und die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt festgestellt.
  • Wir wirken durch die finanzielle Unterstützung von Projekten der Hospitalstiftung.
  • Wir wirken durch die praktische Mitarbeit in der Hospitalstiftung.
  • Wir wirken durch den Dialog mit den Mitarbeitern der Hospitalstiftung und vertrauen auf ihrer fachlichen Kompetenz. 
  • Wir wirken durch die Erarbeitung von Konzepten und Zukunftsplanungen mit den Verantwortlichen in Staat und Gesellschaft.
  • Wir wirken durch Öffentlichkeitsarbeit und den gesellschaftlichen Dialog.

Wir verbinden Generationen und schaffen Zukunft

In den letzten drei Wochen wurde auf mehreren Ebenen an der Weiterentwicklung der Hospitalstiftung gearbeitet. 

Im Bereich des operativen Betriebes der Seniorenheime in Dinkelscherben und Zusmarshausen wird Personal neu eingestellt, eine Kostenschätzung für die Sanierung der Seniorenheime erarbeitet und mit ersten Sanierungsarbeiten begonnen. Die positive Aufbruchstimmung, Zuversicht und das Vertrauen des Personals schaffen die Grundlage für die weiteren Schritte, dafür möchte sich das Bündnis Hospital Dinkelscherben – Zusmarshausen ausdrücklich bedanken. 

Auf der Ebene der Gemeinden Dinkelscherben und Zusmarshausen haben Bürgermeister und Markträte In zwei gemeinsamen Sitzungen über die weitere Vorgehensweise hinsichtlich der beiden Seniorenheime beraten. Seit den Neuwahlen des Vorstands am 7.2.2019 wird die Stiftung von den Bürgermeistern der Märkte Dinkelscherben, Edgar Kalb (Vorstand) und Zusmarshausen, Bernhard Uhl (stellvertretender Vorstand) geführt. Zusammen mit den Mitgliedern des Verwaltungsausschusses gilt es nun die Weichen für die Zukunft der beiden Einrichtungen neu zu stellen. Für den Einsatz  von Edgar Kalb, Bernhard Uhl, allen Gemeinderäten, den Kirchenverwaltungen und allen weiteren Akteuren für die Hospitalstiftung, die in zahlreichen  Hintergrundgesprächen alle Hindernisse für den Weiterbetrieb der Seniorenheime in Dinkelscherben und Zusmarshausen aus dem wegräumten sei herzlich gedankt. 

Im Bereich der Stiftung ist hervorzuheben, das die Hospitalstiftung Dinkelscherben eine Stiftung bürgerlichen Rechts ist und als solche sebständig. Die Hospitalstiftung Dinkelscherben geht auf das Jahr 1603 zurück. Nachdem eine verheerende Ruhrepidemie die Gegend heimsuchte, beschloss der Augsburger Domdekan Johann Hieronymus Stor von Ostrach ein Spital zu errichten, das „der Unterbringung, Verpflegung und Betreuung alter und gebrechlicher Personen“ dienen sollte. In den Zeiten der Säkularisation ging das Spital an das Königreich Bayern über und wurde in eine wohltätige Stiftung überführt – der Hospitalstiftung Dinkelscherben, deren Zweck in der Betreuung und Pflege alter und gebrechlicher sowie aller hilfsbedürftigen Personen besteht. Sie betreibt in eigener Verantwortung, zwei Einrichtungen der stationären Altenpflege: das Seniorenheim Dinkelscherben und das Seniorenzentrum St. Albert in Zusmarshausen. Daneben betreibt die Stiftung Wald- und Forstwirtschaft auf den zu ihr gehörenden Grundstücken.

Auf Initiative von Josef Guggemos wurde am 31.01.2019 der „Förderverein Bündnis Hospital-Dinkelscherben-Zusmarshausen“ gegründet mit dem Zweck der Förderung von Altenhilfe und der Unterstützung von Einrichtungen und Initiativen für hilfsbedürftige Personen. Inzwischen wurde der Verein in das Vereinsregister eingetragen und die Gemeinnützigkeit durch das Finanzamt festgestellt, so dass die Verein arbeitsfähig ist.

Am Montag, den 25.02  trafen sich Prof. Dr. Peter Bauer, Patienten- und Pflegebeauftragter der Bayerischen Staatsregierung, der parlamentarische Geschäftsführer der Freien Wähler Fraktion im Bayrischen Landtag Dr. Fabian Mehring, Stefan Dölle in Vertretung von Frau Staatssekretärin Carolina Trautner, Bürgermeister Edgar Kalb sowie das Bündnis Hospitalstiftung Dinkelscherben-Zusmarshausen zu einem Ortstermin in Dinkelscherben. Thema war dabei natürlich der Erhalt des Seniorenheims und eine mögliche die Unterstützung durch den Freistaat. Prof. Dr. Peter Bauer,P sicherte bei seinem Besuch in Dinkelscherben seine Unterstützung zu. Er ist besonders vom Engagement der vielen Dinkelscherbener begeistert und hat alle kommenden Herausforderungen für lösbar. „Die 450-jährige Tradition in Dinkelscherben sollten wir weiterführen“, sagt Bauer.

Jede Woche werden auf allen Ebenen Fortschritte erzielt und Probleme gelöst so dass  der Weg frei ist, die mehr als 400 Jahre dauernde Erfolgsgeschichte der  Hospitalstiftung in Dinkelscherben und Zusmarshausen fortzuführen.

Euer

Bündnis Hospital Dinkelscherben – Zusmarshausen